Seelsorge Aktuell

Diese Seite ist für den Internet Explorer ab Version 9 optimiert

Sie verwenden leider einen älteren Internet Explorer. Um Ihnen das komplette Benutzererlebnis zu bieten, ist es notwendig, dass Sie Ihren Browser aktualisieren. Alternativ installieren Sie bitte Google Frame. Ein Internet Explorer Update ist dann nicht erforderlich.

Keine Angst! Sollten Sie unserer Empfehlung nicht folgen, können Sie diese Seite trotzdem anzeigen. Beachten Sie aber bitte, dass die Inhalte nicht optimal dargestellt werden.

Ihr Webmaster

Neues von der Seelsorge Aktuell ...

Sizilien 2013

Jun 22 2013

Ein Reisebericht von Irene Hergl

 

„ Eine Reise in den Süden

ist für andre chic und fein...“

So schallte es vor 40 Jahren,

wenn man hört’ ins Radio rein.

Diese and’ren wir nun waren,

wollten nach Sizilien fahren.

Im 2. Anlauf ist’s gelungen,

drum hat der Chor vor Freud’ gesungen.

Die Galluskapelle auf uns hat gewartet:

Hier sind wir mit einer Messe gestartet.

Mit dem Segen von Pfarrer Vogelpohl

wir fühlten uns auf der Reise erst richtig wohl.

Hans und Bayram fuhren perfekt -

Wir haben pünktlich auf der Fähre eingecheckt.

Das Hofbräuhaus in Genua zu finden,

mussten sich die beiden aber ganz schön schinden.

Am Hafen wurden Vouchers fürs Essen verteilt

und die Teilnehmer auf Kabinen aufgeteilt.

Wir schliefen dort in seliger Ruh,

während unser Schiff fuhr Palermo zu.

 

Am nächsten Tag war Ruhe angesagt,

auch der Fahrer wurde tagsüber nicht geplagt.

image

Schlafen, essen, sich unterhalten,

damit konnten wir die Stunden gestalten.

Am Abend war dann Palermo erreicht,

Bus und Gruppe der Fähre entfleucht.

15 km - das Hotel schien nah -

Es zu finden aber kein Kinderspiel war.

Ganz großartig waren wir dann untergebracht

in unserer ersten Sizilien-Nacht.

Manch einer konnte nicht schlafen geh’n,

bevor er nicht die Umgebung gesehn.

image

Am 3. Tag stand Palermo auf dem Plan -

Wir steuerten zuerst den Königspalast an.

Der wurde von Normannen erbaut,

wir haben die Kapelle mit herrlichen Mosaiken bestaunt.

Weiter ging’s zum Kloster Monreale

mit der berühmten Kathedrale.

Der Kreuzgang dort ist eine Wucht -

2 gleiche Kapitelle man vergeblich sucht.

Dann wurden wir zur Kathedrale Palermos geführt,

dort wird die hl. Rosalie besonders verehrt.

Die Stadtführerin sich große Mühe macht,

hat uns ihre Heimat näher gebracht.

In der Stadt durften wir nun alleine laufen -

und Kaffee, Eis oder sonst was kaufen.

Auch im Hotel hatten wir noch Zeit,

bis das Essen war bereit.

Dieses haben wir sehr genossen,

wenn auch die Gräten so manchen verdrossen.

Ein Klasse-Hotel, das war allen klar,

unser Bus aber gar nicht willkommen war.

image

Drum fuhren am nächsten Morgen wir schnell

nach Marsala in unser nächstes Hotel.

Unterwegs machten wir zweimal Halt,

um zu sehen die Orte, die waren sehr alt.

Regina erklärte mit Charme und Witz

Segesta, der Elymer Hauptwohnsitz.

Das Theater und den großen Tempel wir fanden,

während in Regen und Wind wir standen.

Hans bestellte unterdessen

daheim in Wolfring unser Mittagessen. -

Zur Lieferung war aber der Weg zu weit,

drum musste Bayram steh’n als Koch bereit.

Die Belohnung für ihn stand gleich an:

Er konnte zeigen, wie er Serpentinen fahren kann.

Denn Erice, die altertümliche Stadt,

ganz oben am Berg gelegen hat.

Wir genossen den atemberaubenden Blick

und probierten vom Mandelgebäck ein Stück.

Regina fütterte unsere Ohren,

während wir teilweise erbärmlich froren.

Schließlich erreichten wir unser Hotel

und bezogen die heutigen Zimmer schnell.

Beim Abendessen war Zweck Hans dann sehr schlau,

bucht’ Getränke auf Rita, uns’re Agentur-Frau.

image

Nach dem Frühstück am Freitagmorgen dann

stand die Besichtigung von Trapani auf dem Plan.

Rita uns zum Rathaus und zur Kathedrale führte

und uns die Mysterienprozession erklärte.

Dann hatten wir Zeit uns umzusehen,

in Trapani spazieren zu gehen.

Derweil wurde im Bus uns’re Nudelsuppe gekocht -

Doch Rita und Tochter haben unser Essen nie gemocht.

Am Nachmittag machten bei den Salinen wir Halt

und erwarben manch Päckchen Meeressalz.

Auf der Insel Morzia wir gesehen haben,

was die Familie Whitaker dort ausgegraben.

Zurück im Hotel hatten wir genügend Zeit

uns für’s Abendessen zu machen bereit.

Monika wollt’ auch zum Speisesaal geh’n,

doch plötzlich konnte sie nicht mehr steh’n.

Der Fuß war einfach umgenickt,

ein Dankgebet sie zum Himmel schickt -

dass nicht größeres Unglück war gescheh’n,

doch musste sie eine Zeitlang mit Krücken gehen.

image

Am Samstagmorgen ging’s dann weiter,

der Himmel zeigte sich wieder heiter.

Am Vormittag besuchten wir Selinunte -

4 griechische Tempel wir hier erkunden.

Regina uns wieder führen muss,

ihr zuzuhören war ein Genuss.

Auch fand sie für uns ein Plätzchen im Schatten,

wo wir unser Mittagsmahl hatten.

Weiter ging’s dann nach Agrigent,

wie man das antike „Agragas“ heut nennt.

Im Tal der Tempel bestaunten wir

noch einmal der Tempel vier.

Das war der Tempel dann genug,

drum ging es zum Hotel im Flug.

Denn heut gab’s noch ein großes Ziel:

Bayern-Dortmund, das wichtige Fußballspiel.

Ein „public viewing“ war nicht drin,

so zog’s uns in Grüppchen zum Fernseher hin.

Die Bayern konnten den Sieg erringen,

uns aber nicht um die Nachtruhe bringen.

image

Nach Tempeln stand sonntags nicht unser Sinn,

drum führte uns Rita zur römischen Villa hin.

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus,

was wir sahen in dem kaiserlichen Haus.

Die Mosaiken waren von solcher Pracht,

da haben nicht nur wir große Augen gemacht.

Enna stand dann auf unserm Programm,

wo man eine Burg besuchen kann.

Die Stadt auch hoch auf dem Berge lag,

da hinauf hat Bayram sich wieder geplagt.

Den herrlichen Ausblick genossen wir gerne -

auch der Ätna grüßte uns aus der Ferne.

Ans Ionische Meer nun die Räder rollten,

unterwegs wir noch Gottesdienst halten sollten.

Schließlich wir beim Hotel eintrafen -

hier durften wir vier Nächte schlafen.

Doch die waren kurz, denn um 5 in der Früh,

wurden geweckt wir von einem Problemfedervieh -

bis zur letzen Nacht - ich glaub’, da landete der Tropf

wahrscheinlich zu Mittag als Huhn im Topf.

Ein Wort noch zu Thomas, für viele ein Neuer,

der machte sich nützlich ganz ungeheuer:

Als Bordelektriker war er gefragt,

hat viel Interessantes über Steine gesagt.

image

Am Montag brachen zum Highlight wir auf -

Bayram brachte uns auf den Ätna hinauf.

Weiter ging’s mit der Seilbahn dann,

und wir standen auf Europas höchstem Vulkan.

Die Wartezeit sich Bayram am Krater verkürzt,

der Wind hätt’ ihn beinah hinunter gestürzt.

Unser Pfarrer rettete ihn jedoch,

denn wir brauchten unseren Fahrer noch.

Wir uns derweil nach Lavastein bücken,

denn der soll daheim uns’ren Garten schmücken.

Das Städtchen Taormina dann

war unser Nachmittagsprogramm.

Vom griechischen Theater hoch über’m Meer

die einmalige Aussicht wir bewunderten sehr.

Durch die Altstadt bummeln, im Cafe sitzen,

malerische Winkel entdecken ... - Der Tag war Spitze!

image

Am Dienstag ging’s dann nach Syrakus,

Die Ausgrabungsstätte war natürlich ein „Muss“!

Da gab es der Theater zwei,

ein riesiger Altar war auch dabei.

Im „Ohr des Dionys“ unser „Te Deum“ erklang,

man dankte uns für den schönen Gesang.

Im Steinbruch die Pflanzenwelt heißt „Paradies“ -

wir erfuhren, wie manch seltene Pflanze hieß.

Nachmittags schlenderten wir dann

durch die Altstadt, Ortigia mit Nam’.

Der Dom dort ist eine Besonderheit,

weil er Bauteile aus über 2000 Jahren vereint.

Zurück am Bus dann das Malheur:

Bayram musste holen den Putzeimer her,

denn einer hatte nicht gegeben Acht

und eine „Tretmine“ mit in den Bus gebracht.

Dann fuhren wir weiter ganz unbeschwert

zur Kirche, wo man die „weinende Madonna“ verehrt.

Von der Messe hörten wir nur ein Stück,

mussten aber bald zum Hotel zurück.

image

Viel Tempel und Kirchen wir hatten geseh’n -

im größten Haus Gottes wir am Mittwoch steh’n:

Beim Rauschen der Brandung wir hör’n Gottes Wort

und feiern die Messe an dem schönen Ort.

Entlang der Küste wir nach Catania fuhren

und sahen dabei des Vulkanes Spuren.

Wir bestaunten den Dom, auf dem Markt das Treiben

und durften hier eine Stunde noch bleiben.

Auf der Rückfahrt gab es ein Fort zu seh’n -

in Acicastello blieben wir deshalb steh’n.

In Acireale zeigte Rita uns dann

3 der wichtigsten Kirchen an.

Die meisten von uns konnten es kaum erwarten,

mit dem Bus zurück ins Hotel zu starten.

Hier war nämlich Freizeit vorgeseh’n

zum Schlafen, Sonnen, Schwimmen geh’n.

Jeder genoss die Stunden auf seine Weise,

denn es nahte ja nun das Ende der Reise.

Koffer packen durften wir nicht vergessen,

bevor wir gingen zum Abendessen.

image

Der letzte Insel-Tag war angebrochen,

als wir aus den Federn krochen.

Ein letztes Frühstück - wir checkten aus

und verließen endgültig dieses gastliche Haus.

Bis Cefalu auf der Autobahn,

sahen wir herrliche Landschaften an:

das tiefblaue Meer, Oleander in Massen -

man kann nicht alles in Worte fassen.

Ein Muschelkalkkopf blickt herab auf die Stadt:

Von diesem Haupt die Stadt ihren Namen hat.

Die arabische Wäscherei gefiel uns sehr:

Man hat dort gewaschen - gespült hat’s das Meer.

So wurde damals Energie gespart.

Den tollen Sandstrand fanden wir apart.

Gern wär’n wir barfuß im Sand gelaufen,

doch wir mussten relaxen und noch was kaufen.

So manches gab’s noch für uns zu entdecken

beim Bummeln, Shoppen und Eis schlecken.

Der Besuch im Dom schloss dann den Kreis

uns’rer sehr interessanten Sizilienreis.

Dann steuerten wir Palermo an,

denn jetzt unsere Heimreise begann.

Doch hätten wir gern noch ’ne Pizza gehabt -

wir wurden fündig - haben fein uns gelabt.

Nun auf in den Hafen, die Fähre besteigen -

hier konnte Bayram wieder Können zeigen:

den Bus zu wenden auf engstem Raum -

er hat es geschafft, man glaubt es kaum!

-----

An Bord hieß es meist nur schnell „Gute Nacht!“.

Doch der Seegang hat einige um den Schlaf gebracht.

Am Morgen schwankte das Schiff hin und her,

es schaukelte heftig, das Gehen fiel schwer.

Zur Mittagszeit nahmen die Wellen ab -

Am Nachmittag brachten sie uns wieder auf Trab.

Eine Seefahrt, die ist lustig - eine Seefahrt, die ist schön,

nicht für alle war die lustig - denn sie mussten opfern geh’n.

Doch das ist nun überstanden - uns’re Reise ist bald aus.

Ihr werdet’s nicht glauben - ich freu mich auf zu Haus’.

In Genua haben wir für die letzte Nacht

noch einmal Station gemacht.

Ein Dank an euch alle, die Reise war schön,

schön auch, euch alle wieder zu seh’n.

Eure Geschenke sind Freundschaft und Lachen,

dazwischen mal kindisch Blödsinn zu machen.

Doch wer hat das alles möglich gemacht?

Ihnen sei herzlich „Vergelt’s Gott“ gesagt:

Hans und Marianne haben alles bedacht,

Pfarrer Vogelpohl uns Gottes Segen gebracht.

Bayram schließlich uns sicher fuhr -

fand auch immer wieder die richtige Spur,

will morgen gesund uns nach Hause bringen -

Wir glauben, das wird ihm auch noch gelingen.

Total: 0 Comment(s)

Stichpunkte

Was bisher geschah ...

2016 Dec  77  1
2016 Nov  30  2
2016 Jul  20  2
2016 Apr  2  1
2016 Mar  5  1
2016 Feb  7  1
2015 Dec  12  1
2015 Nov  14  4
2015 Oct  43  5
2015 Aug  21  1
2015 Jul  7  1
2015 Jun  14  1
2015 May  30  2
2015 Apr  5  2
2015 Mar  7  1
2015 Feb  10  3
2014 Dec  8  2
2014 Nov  3  2
2014 Oct  11  3
2014 Sep  4  2
2014 Jul  45  3
2014 Jun  2  1
2014 May  8  1
2014 Apr  12  6
2014 Jan  6  3
2013 Dec  12  7
2013 Oct  4  3
2013 Sep  3  1
2013 Aug  4  2
2013 Jun  92  3
2013 May  0  1
2013 Mar  17  5
2013 Feb  0  4
2013 Jan  2  2
2012 Dec  149  8
2012 Nov  9  3
2012 Oct  2  4
2012 Jul  11  4
2012 Jun  35  4
2012 May  2  3
2012 Apr  30  12
2012 Mar  4  4
2012 Feb  4  4
2012 Jan  146  16
2011 Dec  11  15
2011 Nov  14  11
2011 Oct  1  2
2011 Jul  62  1
2010 Dec  4  19
2010 Sep  0  2
2010 Jun  5  1
2010 Apr  0  1
2010 Mar  2  2
2010 Feb  1  2
2010 Jan  1  4
2009 Dec  7  1
2009 Nov  1  2
2009 Oct  21  4
2009 Sep  0  1
2009 Jul  0  1
2009 Jun  0  1
2009 May  0  2
2009 Jan  0  4
2008 Nov  0  6
2008 Oct  0  1
2008 Sep  71  1
2008 Aug  2  1