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Neues von der Seelsorge Aktuell ...

Reisebericht – Französisches Tal der König – von Irene Hergl

Apr 23 2012

 

image

Französische Tal der Könige

Kaum war die letzte Reise vollbracht,

hat der Zweck Hans schon wieder Pläne gemacht:

 

Er fragte sich und auch sein Team:

„Wo fahren wir im nächsten Jahr hin?

Norden - Süden - Osten - Westen -

Welches Land wär’ wohl am besten?“

 

Sie entschieden sich für Frankreich dann,

um zu schau’n die Loire-Schlösser an.

40 Leute fanden das schön,

wollten mit auf die Reise geh’n.

 

Am Ostermontag um fünfe ging’s los,

das Wetter war leider nicht so grandios.

Bei Regen und Kälte wir nach Müllheim rollten,

wo bei der Bundeswehr wir speisen sollten.

 

Beim Gang zur Toilette verließ mich das Glück -

die Tür war zu - ich kam nicht zurück.

Ich habe geklopft mit aller Kraft

bis der Zweck Hans mir die Tür aufmacht.

Meine 7 mal Danke für diesen Tag

ich ihm allein gewidmet hab!

 

Von Müllheim weg war die Gruppe komplett,

so stand dem Grenzübergang nichts mehr im Weg.

Unser Pfarrer war jetzt auch an Bord,

so hörten wir zum Emmaustag Gottes Wort.

Nach Gebet und Reisesegen

fuhren wir weiter unserem Ziel entgegen.

 

Dieses hatten wir fast schon erreicht,

als Gendarmerie nicht von unserer Seite weicht.

Unsere Fahrer wurden durchgecheckt,

man hat aber keinen Fehler entdeckt.

So erreichten wir unser Hotel in Troyes.

Die Zimmer waren „o-la-la!“

 

Im Restaurant ums Eck hat man uns aufgetischt

was den Körper und auch den Geist erfrischt.

Am Abend konnten wir ohne Fragen

für diesen ersten Tag „Danke!“ sagen.

 

Bevor wir Tag 2 in Angriff nahmen,

zum guten Frühstück wir zusammen kamen.

Solchermaßen gestärkt ging’s weiter dann,

wir hatten ja ein straffes Programm,

denn wir wollten zu 4 verschiedenen Orten.

 

Zuerst öffnete Cheverney für uns seine Pforten.

Für die Führung waren zu spät wir dran,

der Rundgang auch mit Flyer gelang.

Wir bestaunten das feine Mobiliar

und alles, was sonst noch zu sehen war.

 

Der Himmel war uns nicht wohl gesinnt,

hätt’ er doch fast unser Pichelsteiner verdünnt.

Als sich öffneten richtig die Schleusen,

beschlossen wir, schnell weiter zu reisen.

 

Das nächste Schloss stand auf dem Plan -

wir schauten uns das mächtige Chambord an.

Elektronische Führer lagen bereit,

uns zu begleiten in der Besichtigungszeit.

 

Die berühmte Wendeltreppe wir stiegen hinauf

und hörten Interessantes aus der Geschichte Lauf.

Nachdem wir zum Bus zurückgekehrt,

der Fahrer uns nach Bracieux fährt.

 

Wir wollten eine Chocolaterie besuchen

und dort deren Köstlichkeiten versuchen.

Man hat uns im Bus auf Deutsch informiert,

denn vor Ort wurde nur französisch parliert.

 

Davon haben wir leider nur wenig verstanden,

die gereichte Schokolade wir aber köstlich fanden.

Im Laden blieb mancher Euro liegen,

denn hier konnte man vielerlei Süßes kriegen.

 

Auf dem weiteren Weg wir sahen uns dann

eine 800 Jahre alte Brücke an.

Nun hatten wir Eindrücke gewonnen en masse,

drum wollten wir schnell weiter nach Orleans.

 

Um zu entspannen in unser’m Hotel,

bezogen wir unsere Zimmer schnell,

und trafen uns dann im Speisesaal

zu unserem „köstlichsten“ Abendmahl.

 

Wir hofften auf einen Braten vom Kalb -

doch Gickerl kamen - gebraten nur halb!

„Schön trinken“ - haben wir uns gedacht -

und die Kosten für die Zeche dem Hotel vermacht.

 

Beim Eis hakten wir das Ganze ab

und sagten „Danke!“ für den 2. Tag.

Am Mittwoch dann, oh welch ein Glück,

die Koffer blieben im Zimmer zurück.

 

Wir gingen ohne sie „on Tour“,

um zu sehen heut’ 3 Schlösser „nur“!

Zuerst fuhren wir nach Amboise in die Stadt,

in die der König Leonardo da Vinci geladen hat.

 

Der hatte dort ein Schloss bewohnt,

man sagte uns, der Besuch sich lohnt.

Schon von weitem erblickten wir ein herrliches Schloss.

Wir entstiegen dem Bus, marschierten los -

doch halt, was wir von ferne gesehen,

war falsch, wir mussten viel weiter gehen.

 

Endlich langten am Ziel wir an,

sahen Leonardos Wohnung und Erfindungen dann.

Dieses Genie seiner Zeit war weit voraus,

doch wir mussten bald wieder verlassen sein Haus.

 

Die nächste Führung stand schon an:

Chaumont-sur-Loire stand auf dem Plan.

Ein junger Hannoveraner nahm uns in Empfang

und brachte bei uns sein Wissen an.

 

Er zeigte uns private und historische Räume:

Prinzessin Broglie erfüllte hier ihre Träume.

Der Schlusspunkt war die Kapelle dann -

hier von uns ein Te Deum erklang.

 

Zwei von uns hatten sich abgesondert

und stattdessen den herrlichen Park bewundert.

Nachdem die Hühnersuppe war verspeist -

Hans hatte auch noch Kuchen gereicht -

eilten wir weiter nach Blois zum Schloss,

wo ein Gewitter uns gleich übergoss.

 

Schnell sind wir zum Unterstand geeilt

und wurden dann in 2 Gruppen geteilt.

Wieder ging es hinauf und hinunter.

Die Führerinnen erklärten uns munter,

was im Lauf der Geschichte so alles passiert,

und haben uns auch in die Stadt geführt.

 

Manches ist uns bekannt vorgekommen,

hatten wir’s doch schon früher vernommen.

Damit unser Eifer auch ja nicht erlahmte

gab’s einen Rufer, der eifrig uns mahnte:

„Weiter geht’s! Wir müssen beisammen bleiben!“

 

Wir aber ließen uns nicht treiben,

spazierten durch die engen Gassen

über Treppen hinauf zu diversen Terrassen,

genossen den Blick über die Dächer der Stadt

und was Blois sonst noch zu bieten hat.

 

Zurück beim Bus fehlte eine Person -

Wer’s war? - Ich glaube, ihr wisst es schon!

Unser Pensum für diesen Tag war geschafft

und so haben wir uns auf den Rückweg gemacht.

 

Wir konnten das Abendessen genießen

und mit einem „Danke!“ Tag 3 beschließen.

Am Donnerstag durften wir länger schlafen,

bevor wir uns zum Frühstück trafen.

 

Dann ließen wir uns in die Stadt kutschieren,

um uns über Orleans zu informieren.

Es ist ja nicht weit, hatten wir gedacht,

aber die Rechnung ohne die Straßen gemacht:

Zuerst war eine Unterführung zu niedrig,

beim Umweg standen die Autos zu widrig.

 

Was half’s? Starke Männer mussten ran

und Nikolay zeigte, dass er fahren kann.

So drehten wir ein paar Ehrenrunden

und haben dann doch das Theater gefunden.

 

Frau von Platen hat uns hier empfangen

und ist mit uns zur Kathedrale gegangen.

Sie erklärte uns, was man wissen muss,

ihr zuzuhören war ein Genuss.

 

Jeanne d’Arc hat sie besonders ins Herz geschlossen,

die wunderschönen Fenster haben wir genossen.

Dann hat sie uns ins Hotel Grolot geführt,

wo Orleans’ Stadtrat residiert.

Dort kann man Prunkräume sich anschauen

und sehen, wo die Brautpaare sich trauen.

 

Im selben Raum war Franz II. gestorben -

Dies und mehr Wissen wir haben erworben.

Zum Hotel zurück ging dann mittags die Fahrt,

und dabei gab’s ein Highlight der besonderen Art:

Hat doch ein Sänger ganz ungeniert

uns sein Können präsentiert.

„O sole mio“ klang’s durch den Bus -

Hans meinte, Ivan Rebroff das gewesen sein muss!

 

Das Abendessen fiel dann aus,

denn wir aßen schon mittags in unserem Haus.

Für den Nachmittag hat der Hans sich gedacht,

jetzt wird einmal Siesta gemacht,

man muss schließlich auch ’mal regenerieren.

 

Und so konnten wir durch die Straßen flanieren,

shoppen geh’n, in der Sonne sitzen,

und mussten heute mal nicht so schwitzen.

Buslinie 20 hat uns heimgebracht,

Das alles hat wirklich Spaß gemacht.

„Danke!“ Nr. 4 war angebracht,

bevor wir sagten „Gute Nacht“.

 

Freitagmorgen durften wir nicht länger träumen,

denn wir mussten die Zimmer räumen.

Die Räder rollten um 8 Uhr weiter,

der Himmel war blau, das stimmte uns heiter.

Das Tagesprogramm heute mit Pause begann,

so brachte Hans Kaffee und Kuchen an.

 

Dann betraten wir das „Schloss der Frauen“,

um uns „ein wenig“ umzuschauen.

Mit neuester Technik ausstaffiert

sind wir umeinander marschiert.

 

Wir waren angenehm überrascht,

was man hier uns zu Gesicht gebracht:

alles war liebevoll dekoriert,

hunderte von Blumen arrangiert.

Das Schloss strahlte Wärme und Leben aus,

drum besuchen auch so viele Leute dies Haus.

 

Nachdem dieses Highlight wir hatten entdeckt,

hat die Gulaschsuppe doppelt so gut geschmeckt.

Eigentlich fehlte zum Glücklichsein

nur noch ein kleines Gläschen Wein.

Hans hatte dies sicher schon voraus geahnt

und die Fahrt zu einer Weinkellerei geplant.

 

Wir erfuhren wie sie Wein und Sekt produzieren

und durften dann ihre Produkte probieren.

Der junge Mann, der sich bestens ausgekannt,

hat bei seinen Erklärungen förmlich „gebrannt“.

 

Diesmal haben wir auch alles verstanden,

weil sie für die Führung ’ne Dolmetscherin fanden.

Manche Geldbörse wurde leichter dann,

unser Bus aber an Gewicht zunahm.

 

Am Tor hat Stefanie uns erwartet

und ist mit uns nach Tours gestartet,

zu besichtigen diese Stadt,

wo Sankt Martin gewirkt einst hat.

 

Sie führte uns zur Basilika,

die über seinem Grab errichtet war.

Fachwerkhäuser aus alter Zeit,

gibt’s noch viele in der Altstadt heut.

 

Die Jakobsmuschel am Trottoir

für uns Erinnerung an Santiago war.

Auch die Kathedrale lernten wir kennen,

bevor sich unsere Wege trennen.

 

Wir tauschten den Bus mit einem Schiff -

der Wind uns hier um die Ohren pfiff.

In Rochecorbon man in Höhlen wohnt,

dies zu seh’n, hat die Schifffahrt gelohnt.

 

Wir bezogen natürlich lieber

im Hotel unsere Zimmer wieder.

Am Abend im „Doppelpack“ 1 großes Bier -

zum 5. Mal sagten „Danke!“ wir.

 

Bei Regen fuhr’n wir am Samstag los,

wir dachten uns, das ist ja famos:

grad wenn wir wollten durch Gärten geh’n,

hätten wir lieber die Sonne geseh’n.

 

Doch Petrus war uns wohl gesinnt:

Parkplatz erreicht - kein Regen mehr rinnt.

Ein Gottesdienst hier ganz spontan,

so fing bestens der Tag nun an.

 

Wir wandten uns nun dem Schlosse zu,

Villandry zu erkunden ganz in Ruh’.

Als wir den Bergfried hatten erstiegen,

sahen die Gärten wir unter uns liegen.

Ganz akkurat waren die angelegt

und natürlich auf’s beste gepflegt.

 

Es mutete eigenartig an,

wie ein Gemüsegarten dekoriert sein kann.

Als wir genug gesehen hatten,

gab’s am Bus Kaffee und Kuchenplatten.

Dann machten wir uns still und leise

auf unsere lange Heimwärtsreise.

 

Die Räder fraßen die Kilometer,

die Stadt Troyes besuchten wir später.

Wir kamen zwar wieder etwas zu spät,

die Stadtführerin aber am Straßenrand steht.

 

In die Altstadt ging es sogleich,

die an Fachwerkhäusern so reich.

Oft sind die zwar schief und krumm,

doch keine Angst, sie fallen nicht um.

Im Johannesviertel durch winklige Straßen

kamen wir auch durch die Katzengasse.

 

Sankt Magdalena, die älteste Kirche am Platz,

beherbergt einen besonderen Schatz:

einen Lettner, was von uns kaum einer kannte.

als sie erklärte, man sah es, sie „brannte“.

 

Worüber wir uns besonders freuten:

sie konnte auch die Glasfenster deuten.

Diese Führung, das war uns allen klar,

zum Abschluss noch ein Highlight war.

 

Am Abend sind wir zusammengekommen,

haben das Essen eingenommen

und machten uns in gemütlicher Runde

zum Abschluss noch ein paar schöne Stunden.

 

So wurde auch für diesen Tag

schließlich das 6. „Danke!“ gesagt.

Der 7. und letzte Dank war reserviert,

für den Sonntag, wo wir heim kutschiert.

 

Unterwegs freuten wir uns auf Kaffee und Kuchen dazu,

doch alle Tankstellen hatten zu.

Kurzerhand fuhren wir zur Feuerwehr -

fanden offene Ohren für unser Begehr:

 

Sie ließen uns nicht im Regen stehen -

Völkerverständigung - hier praktisch zu sehen.

Als solchermaßen gestärkt wir waren,

konnten wir ruhig weiterfahren.

 

In Müllheim wir wieder zu Mittag aßen,

bevor die ersten uns haben verlassen.

Die andern kamen zu Hause gut an -

vielleicht seh’n wir uns wieder, dann und wann.

 

Zum Schluss noch ein 7 x Danke an alle Verantwortlichen:

Planer

Fahrer

Reiseleiter

Pfarrer

Sekretärin

Kuchenbäcker

und jede Menge Helfer

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