Seelsorge Aktuell

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Neues von der Seelsorge Aktuell ...

Pilgerreise Rom 2009

Jun 30 2010

Wenn einer Reise tut, dann kann er was erzählen.Wenn er sie mit den Zwecks und Pfarrer Vogelpohl tut, dann kann er viel erzählen.

1. Tag

Es begab sich zu Ostern 2009,
dass 136 Personen sich freu 'n.
Zur nachtschlafenden Zeit – morgens um viere
machen sie sich auf in Richtung Süden.

3 Wild-Busse in Schwandorf starten,
auch Mitfahrer in Deggendorf und München warten.
Als schließlich alle vollzählig sind,
geht’s auf die Autobahn Richtung Rom geschwind.
Kardaun heißt das 1. Etappenziel –
Im Bus wird bis dahin geschlafen viel.

In Südtirol schließlich angekommen,
haben wir die Stufen zur Kirche erklommen,
wo wir von Pfarrer Vogelpohl erwartet werden.
Im Gottesdienst erbitten wir den Reisesegen.
Auch der Körper will gestärkt dann sein;
Er kriegt Wurst und Brezen in der Vereine Heim.

Wir tauschen den Stuhl mit dem Platz im Bus –
Die Reise ja schließlich weitergeh’n muss.
Die Räder fressen die Straßenkilometer.
Die nächste Pause ist erst 3 Stunden später.

Bei der Weiterfahrt kommt es zu Hindernissen:
Leider mussten wir unsre Hedwig vermissen.
Sie hatte sich schlichtweg einfach verlaufen,
als sie wollte im Lädchen was kaufen.
Letztendlich hat sie doch wieder den Bus gesehen
Und unsere Fahrt konnte weitergehen.

Schließlich war das Tagesziel – Perugia – erreicht
Und jeder war froh als er dem Bus entweicht.
So hatten wir uns das Abendessen verdient
Und wurden mit einem wohlschmeckenden Mahl verwöhnt.

Mit einem Stadtbummel klang der Tag dann aus,
ein Großteil der Gruppe blieb aber lieber zu Haus.

2. Tag

Gut gestärkt starten wir in den 2. Tag.
Was uns der wohl bringen mag?
Wir besuchen den Hl. Bruder Franz
Und widmen ihm diesen Tag fast ganz.

Nach ca. einer halben Stunde waren wir da:
In Maria degli Angeli, der Basilika.
Dies ist ein besonderer Platz,
denn sie beherbergt einen kostbaren Schatz:
Portiuncula heißt die kleine Kapelle –
Die steht hier an geschichtsträchtiger Stelle.

Hier hatte Franziskus seine Klause,
hier war er mit seinen Brüdern zu Hause.
Hier erfüllte sich sein Leben,
hier hat er dem Herrgott seine Seele gegeben.
Von hier aus ging seine Botschaft um die Welt,
weil er die Kirche wieder auf feste Füße stellt.

Droben in Assisi, seiner Heimatstadt,
Er die letzte Ruhe gefunden hat.
Drum pilgern auch wir zur Kathedrale hin,
auch um zu erfahren der Malereien Sinn.

Die legte uns Pater Thomas klar,
der scheint’s ganz in seinem Elemente war.
Man hat bei ihm die Begeisterung gespürt,
mit der er die Besucher durch seine Kathedrale führt.

Anschließend zeigt er uns noch, auf was wir warten –
Die Friedensglocke im Klostergarten.
Der Künstler konnte mit ihr erreichen,
dass sich die Konfessionen die Hände reichen.
Pfarrer Vogelpohl brachte sie zum Klingen –
Wird sie der Welt wohl den Frieden bringen?

Hoffnungsvoll setzten wir die Reise fort
und erreichten am Abend den wichtigsten Ort –
das ewige Rom – immer wieder eine Reise wert –
was sich für uns auch bald erklärt.

3. Tag

Heute heißt es früh aufsteh 'n,
denn wir wollen den Hl. Vater sehn.
Nach dem Frühstück geht’s zur Vatikanstadt,
wo regelmäßig die Audienzen finden statt.

Wir reihen uns in die Pilgerschar ein
und müssen mehr als geduldig sein,
bis sich vor uns öffnen die Schranken.
Doch sind wir die ganze Zeit in Gedanken
bei dem, was auf dem Platz geschieht,
wenn die Menge endlich Papst Benedikt sieht.

Wir haben Glück, wir sind ihm ganz nah,
manch einer ihm direkt in die Augen sah.
Bei seiner Ansprache er uns über andere stellt:
denn er grüßt die Bundespolizei – und den Rest der Welt.

So gestärkt haben wir den Petersplatz verlassen,
um in der Umgebung Essen zu fassen.
Um 13 Uhr 30 mussten wir am Obelisken steh 'n,
um wieder auf Besichtigungstour zu geh 'n.

Die Hauptkirchen Roms standen auf dem Programm,
wir fingen bei Santa Maria Maggiore gleich an.
Den Standort, so sagt man, verdankt man heute,
dass am 5. August es schneite,
um die Stelle zu zeigen an,
wo die Basilika gebaut werden kann.

San Giovanni in Lateran,
die hl. Stiege und St. Paul schlossen sich an.
Wir waren beeindruckt von all der Pracht,
doch hat ein Wermutstropfen den Eingeweihten Kummer gemacht:
den schönsten Teil von St. Paul vor den Mauern
konnten wir leider nicht in Realität anschauen.
Das Kleinod - der Kreuzgang – ist nämlich ’ne Wucht,
die Ihresgleichen an anderer Stelle sucht.

Bei der Fahrt durch die Stadt konnten wir auch erblicken,
eine Reihe von berühmten antiken Stücken.
Colosseum und Säulen, Mauern und Foren,
immer und überall die 2-tausend-jährigen Spuren.
So kamen wir müde, doch voller Eindrücke heim,
manch einer fing sich sogar einen Sonnenbrand ein.

4. Tag

Wir begannen den Tag in Gottes Namen,
weil alle zur Messe mit Bischof Clemens kamen.
Diese feierten wir an einem besonderen Ort,
denn wir hörten beim Campo Santo Gottes Wort.
Auch brauchten wir gar nicht weit zu gehen,
denn die Busse durften auf Vatikangelände stehen.

Wir verließen die ewige Stadt sodann,
und steuerten ein weiteres Highlight an.
In Tivoli wurde die Villa d’Este beehrt,
die hat einen Park, der ist sehenswert.
Wasserspiele an allen Ecken,
da kann sich Hellbrunn in Salzburg verstecken.

Zu Mittag gab’s wieder unsere Würst’,
manch einen nach was anderem gelüst.
Aber es muss etwas in den Magen,
dann kann man die nächste Etappe wagen.

Wir wurden zum Kloster Subiacco geschickt,
wo der Hl. Benedikt
als Einsiedler in einer Höhle lebte,
weil ihm ein anderes Leben vorschwebte.

Das Kloster erbaute man ihm zu Ehren,
um weiter zu leben nach seiner Lehre.
Die Lage des „Schwalbennestes“ uns erstaunte,
die wunderschönen Fresken man bestaunte.

Pater Rainer zum Schluss noch ein Missgeschick passiert,
das er aber schnell wieder hat repariert.
Den Obolus, für die Führer gedacht,
hat er ganz einfach den Mönchen vermacht.

Die strahlten darüber natürlich sehr,
das Gesicht der anderen wurde lang und länger.
Doch letztlich wurde das in Ordnung gemacht
und die Fahrer haben die Räder wieder zum Rollen gebracht.

Wir rollten der Weinstadt Frascati zu,
wo wir genossen den Abend in Ruh.
Es wurde gegessen, getrunken, gelacht
und uns herrliche Stimmen zu Gehör gebracht.
Ein Spaziergang durch Frascati beendet den Tag,
der wohl einer der erlebnisreichsten gewesen sein mag.

5. Tag

Heute durften wir etwas länger schlafen,
bevor wir uns zum Frühstück trafen.
Die Highlights der Innenstadt gab es heute zu sehen,
wir hatten aber auch enorm viel zu gehen.

Am Vormittag widmeten wir uns Sankt Peter,
Dom, Krypta und Kuppel faszinierte jeden.
Auch die Sixtinische Kapelle stand zur Wahl -
das Wählen war für manchen schon eine Qual.

Zu Mittag bestand die Möglichkeit
zum Heimfahr 'n, Essen und zur Ruhezeit,
oder die Zeit in der Stadt zu verbringen,
um noch mehr an „Sightseeing“ unterzubringen.

Nachmittags waren alle wieder in der Stadt,
und jeder viel gesehen hat:
die Maler auf der Piazza Navona beobachten,
ins Innere des Pantheon zu kommen trachten,
was den meisten allerdings nicht gelang,
weil eine Hl. Messe zu der Zeit stand an.
Am Trevibrunnen oder auf der Spanischen Treppe sitzen,
shoppen, Eis essen – der Tag war Spitze!

6. Tag

Bei jeder Reise steht einmal das Ende an.
Für uns ist das heute und morgen der Fall.
Wir haben Abschied von Rom genommen
und sind gut in Florenz angekommen.

Die Stadt sahen wir uns von oben an
Und dachten: War Michelangelo wirklich ein so schöner Mann?
Dann schlenderten wir durch den Ort,
die Fremdenführer ergriffen das Wort
und erklärten in anschaulicher Art und Weise
das letzte Etappenziel unserer Pilgerreise.

Nur kurz war die Zeit, doch der Eindruck blieb,
dass es in Florenz viel zu entdecken gibt.
Ein letztes Highlight der Schlussgottesdienst war,
wo wir uns versammelten um den Altar.
Wir lobten und priesen und dankten dem Herrn,
dass er schenkte die schöne Woche uns Pilgern.

Nun bleibt noch zu danken den Organisatoren,
sie hatten ja so Vieles um die Ohren –
doch alles wie am Schnürchen lief:
dank Hans und Marianne, die im Reisen gewieft.

Unsere Fahrer, die drei A…
kutschierten uns einfach wunderbar.

Pater Rainer und Pfarrer Vogelpohl sind besonders zu loben,
ich denke, sie hatten den richtigen Draht nach oben,
denn Sankt Petrus mit zu verdanken ist,
dass unsere Reise so großartig geworden ist.

7. Tag

Der Tag heute nur der Heimfahrt gehört,
wir hoffen dass nichts unsere Ankunft stört.
In Klausen, in dem Gasthof zur Post
verzehren wir die vorbestellte Kost -
in Vaterstetten, bei der Autobahnrast
wird noch eine Kaffeepause gemacht.

Dann rollen die Räder der Heimat entgegen,
dort trennen sich wieder unsere Wege.
Doch werden wir sicher, man wird das versteh 'n,
den einen oder andern einmal wiederseh’n,
denn jeder zehrt auf seine Weise
von dieser bis zur nächsten Reise.

Verfasser: Irene Hergl

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