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Reisetagebuch - Irlandreise vom 01.06 - 11.06.09 …

Oct 12 2009

Ein Reisetagebuch verfasst von Agnes Haberl  

1. Tag (Pfingstmontag)

Am Pfingstmontag frühmorgens um vier
standen die Busse in Schwandorf zur Abfahrt hier.
Nach einer viel zu kurzen Nacht waren wir gespannt,
wer uns diesmal von den Teilnehmern ist bekannt.
Viele lieb gewordene Freunde trafen wir wieder,
gleich setzten wir uns auf unsere Stammplätze nieder.
Von ganz hinten hat man einen guten Überblick im Bus,
so werden die nächsten elf Tage sicher wieder ein Genuss!
Seit zehn Jahren reisen wir nun mit Hans Zweck und Pfarrer Vogelpohl,
jedes Mal wurden wir bestens betreut und fühlen uns rundum wohl!
Pünktlich erreichten wir Maria Laach – unsere erste Station,
dort erwarteten uns Hans-Jürgen und Hedwig schon.
Würstchen und frische Brezen gab es für den hungrigen Magen
über die Benediktiner konnte uns der Pfarrer noch einiges sagen.
Den Gottesdienst feierten wir mit einem Pater und unseren beiden geistlichen Herrn,
wegen des mächtigen Orgelspiels konnte man den Volksgesang nicht mehr hör`n.
Körperlich und geistig gut gestärkt ging unsere Reise weiter,
das Wetter war sonnig und ich – nach einem Gläschen Sekt – recht heiter.
Unsere Busfahrer ließen die Räder rollen
und wir konnten den fehlenden Schlaf nachholen.
In Belgien machten wir Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen,
so einen Service kann man halt nur bei der Bundespolizei buchen.
Anschließend steuerten wir den Hafen von Zeebrügge an,
wo um 19.00 Uhr die Überfahrt nach Hull begann.
Leider durften zwei Damen nicht mit – der Pass war abgelaufen,
da musste der Fritz seine Sorge um sie gleich ersaufen.
Der Hans begann mit allen möglichen Ämtern zu telefonieren,
doch die Verantwortlichen auf der Fähre ließen sich nicht beirren,
sie waren nicht zu erweichen und blieben hart,
deshalb blieb den Beiden schließlich nur die Heimfahrt.
Nachdem wir uns in der Bar gemeinsam Mut angetrunken,
sind wir alle nach dem langen Tag todmüde in die Betten gesunken.
In einer engen Kabine schliefen wir in dieser Nacht,
das leichte Schwanken hat mir kaum was ausgemacht!

2. Tag (Dienstag)

Morgens um sechs hat mich mein Handy geweckt,
beim Frühstücksbuffet fand jeder, was ihm schmeckt.
Die britische Insel begrüßten wir bei morgendlichem Sonnenschein,
in den Hafen von Hull schleusten sie unsere P&O-Fähre ein.
Um 9.15 Uhr konnten wir wieder starten.
Na, was wird wohl heute auf uns warten?
Unsere Busfahrer gehören auch im Linksverkehr zu den Besten,
sicher chauffierten sie uns auf der M 62 gen Westen.
Die Städte Leeds und Manchester ließen wir links und rechts liegen,
um uns bei einem kurzen Gang durch Chester zu vergnügen.
Vor 2000 Jahren waren die Römer hier,
auf geschichtlichen Spuren wandelten wir.
Die zweistöckigen Ladengalerien – erbaut im Fachwerkstil,
auch der Besuch der 1000 Jahre alten Kathedrale mir sehr gut gefiel.
Für unseren Bummel hatten wir zwei Stunden Zeit,
bei der Rückkehr stand schon das Essen bereit.
Um 14.00 Uhr verließen wir diese sehenswerte Stadt,
um zu schauen, was Nordwales zu bieten hat.
Blühende Landschaften im Sonnenschein,
zur Rechten das Meer – ach war das fein!
Meine Vorfreude auf die „Grüne Insel“ wuchs von Minute zu Minute,
bald war Holyhead erreicht, die nächste Station auf unserer Route.
Nun hatten wir eine Menge Wartezeit,
bis die Irish-Ferry für uns war bereit.
Obwohl wir immer noch in England waren, hat Hans mit Bedacht,
für uns einen „kultivierten“ Kaffee gemacht.
Für jene, die jetzt auf der Leitung sitzen,
da musst du nur blankes Wasser erhitzen!
Nach der Kaffeepause beehrte Hans-Jürgen uns mit seinem Besuch,
und stellte uns mit launigen Sprüchen vor, sein „Weisheiten-Buch“.
Langeweile kommt nicht auf beim Reisen mit der Bundespolizei,
eine Portion Nervenkitzel ist da immer gratis dabei!
Der gesamten Crew konnte es nicht gelingen,
unsere Fahrzeuge auf die Fähre zu bringen.
Hans Zweck löste das Problem ganz fein,
er wies die Busse im Liegen ein.
Ja wenn das Einschiffen so einfach wäre,
endlich „bretterten“ wir doch auf die Fähre.

3. Tag (Mittwoch)

Frühmorgens begrüßte uns wieder die Sonne,
kein Regen, ein gutes Frühstück – welch eine Wonne!
Rudi steuerte mit uns das Zentrum von Dublin an,
wo er die Führung in St. Patrick´s Cathedral begann.
Bevor unser Reiseleiter sein Wissen präsentierte,
ein Knabenchor uns mit seinem Gesang faszinierte.
Häuser im gregorianischen Stil konnten wir sehn,
danach durften wir ins Trinity College gehn.
Dort wurde uns das Buch von Kells vorgestellt,
das eine reich verzierte Abschrift der Evangelien enthält.
Dann machten wir uns zum Long Room auf den Weg,
200000 Bücher stehen in der altehrwürdigen Bibliothek.
Nach einigen Umwegen und ein paar bangen Stunden,
hatten unsere beiden Damen wieder zu uns gefunden.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Dublins hatten wir bewundert,
jetzt fuhren wir zu einer Klosteranlage aus dem 6. Jahrhundert.
Auf der Fahrt dorthin wurden wir von Rudi recht lustig unterhalten,
er erzählte Geschichten von Land, Leuten, Moorleichen und schaurigen Gestalten.
Anschließend hörten wir irische Musik,
dabei sind wir alle langsam eingenickt!
Endlich in Clonmacnoise angekommen,
bekamen wir viele interessante Informationen.
Die Lage über dem Shannon – Fluss,
war schon ein besonderer Genuss!
Hier wollten wir gerne länger verweilen,
doch wir mussten wieder zu den Bussen eilen.
Die Landschaft gen westen war malerisch schön,
bald konnten wir in Oranmore das Maldron Hotel sehn.
Wir waren dort bestens untergebracht
und haben uns noch zum Pub - Besuch aufgemacht.
Rudi hatte oft schöne Sprüche drauf.
Einer passt auf den Tag nauf:
„Hoja, hoja, he,
mei war des wieda schee!“

4. Tag (Donnerstag)

Der Weckruf um halb sieben
hat uns alle aus dem Bett getrieben.
Bei der Abfahrt um halb neun,
konnten wir uns wieder an der Sonne erfreun.
In Galway flanierten wir durch malerische Gassen
und suchten die versprochenen „Regatta – Menschenmassen“.
Der Gang entlang des Flüsschens zur Kathedrale
und der Besuch derselben war lohnenswert in jedem Falle.
Die Straßen säumten Fuchsien und Rhododendren,
kunstvoll geschichtete Steinmauern waren viele zu sehn.
In seiner unverwechselbaren Art tat Rudi ohne Zaudern
über alles Mögliche und die Vegetation im Besonderen plaudern.
Die Landschaft im Wilden Connemara war so bezaubernd schön,
da möchte ich gern wieder herkommen und Wandern gehn!
Man könnte hier Natur pur erleben,
das würde Kraft und Ruhe für den Alltag geben.
Zum Besuch der Killeymore Abbey waren zwei Stunden Zeit,
der Weg zu den Viktorianischen Gärten war auch zu Fuß nicht zu weit.
Rudi „baggerte“ Gerlinde auf dem Weg dorthin an,
so dass sie sich nur in eine Kreislaufschwäche flüchten kann.
Unsere Reiseleiter wählten eine wunderschöne Strecke durch Connemara,
noch schöner wär`s gewesen ohne Rudis Geschmara.
Bisweilen erzählte er auch interessante Sachen,
doch manchmal konnten wir über ihn nicht mehr lachen.
Der Stopp am Korallenstrand war richtig fein,
auch hier wollten wir gerne noch länger sein.
Dem Meer entlang ging es zurück nach Oranmore,
zum Abschluss marschierten wir ins Irish Pub vor.
Dort haben wir einen Iren gefunden,
der für uns ein Lied hat gesungen.
Inständig bat er die Ida: Sing a song!
Aber sie wollt sich einfach net plog`n.
Da nahm`s halt der Bergmann Rudi in d`Hand
und stimmte bekannte Lieder an aus unserem Heimatland.
Ihr wisst ja, was jetzt kommt: „Hoja, hoja, he,
mei, der Tag war fei a wieda arch schee!“

5. Tag (Freitag)

Am Freitag war wieder Sonnenschein in aller Früh,
da meint der Rudi: „Allmächt, bei der Hitz` werscht ja hi!“
Heute erzählte er uns über die Geschichte des Landes,
wissenswertes Neues und auch viel Altbekanntes.
Heinrich VIII. machte in Irland alle Klöster zu,
ab da war zwischen Engländern und Iren keine Ruh.
Er berichtete uns seine Sicht über den Nordirlandkonflikt.
Bei der Fahrt auf der Küstenstraße ist niemand eingenickt.
Die Berge in Burren und der Blick auf den Atlantik war unbeschreiblich schön,
drum mach ich nicht viele Worte, ihr habt es ja alle selber gesehn!
Auf der Felsenküste stoppten wir zum Kaffee trinken,
da oben waren viele seltene Pflanzen zu finden.
Die steilen Cliffs of Moher,
gaben viele schöne Motive her.
Tina erfreute die Besucher mit ihrem Harfenspiel,
dazu sang sie mit bezaubernder Stimme und viel Gefühl.
Beim Zuhören ich große Dankbarkeit empfand,
dass ich so viel Schönes erleben darf in diesem Land.
Nach der Mittagspause gings nach Süden zum Shannon – Fluss.
Dank Käthe war eine Zeitlang mit Rudis „Geschmarre“ Schluss.
Nun tat uns niemand mehr etwas verdrießen,
wir konnten bei irischer Musik die Landschaft genießen.
Sicher kamen wir an der Shannon – Mündung an,
wo die kurze Überfahrt mit der Fähre begann.
Wir erreichten die Grafschaft Kerry,
wo das nächste Hotel lag in Tralee.
Fruchtbarer und dichter besiedelt war diese Gegend hier.
Interessantes über die Lebensart der hiesigen Bewohner hörten wir.
Rudi meinte, wir sollten etwas über die Bereitung von Irish Coffee wissen,
weshalb wir unbedingt noch einen Zwischenstopp einlegen müssen.
Nach dem Einchecken im Manor West Hotel,
gingen ein paar ins Schwimmbad noch schnell.
Wir waren auch hier bestens untergebracht,
natürlich haben wir noch einen Marsch zum Pub gemacht.
In Bailey`s Pub war es urig und viel los,
der irische Sänger sang famos.
Das Fazit des Tages kennt ihr jetzt schon: „Hoja, hoja, he,
der fünfte Tag war a wieda ganz arch schee!“

6. Tag (Samstag)

Jetzt muss ich euch was sagen, das ist nicht gelogen,
in aller Früh sah ich schon einen Regenbogen.
Die herrlichen Farben fand ich ganz arch schee,
um das zu erleben, darfst nicht so bald frühstücken geh.
Wie immer um halb neun unsere Fahrt begann,
der Ring of Kerry stand heut auf dem Programm.
In Castlemaine beim ersten Toilettenstopp,
stürmten viele gleich den Souveniershop.
Der Fritz dort für 3,95 ein Irish Cottage erstand,
da sagt man immer, die Häuser seien teuer in dem Land.
Gekleidet hat sich Fritz auch schon wie die Iren,
an so einen vermögenden Mann muss man sein Herz verlieren!
Kaffeepause hatten wir mit Blick zum Meer,
das gefiel uns allen sehr!
Einen kleinen Spaziergang machten wir zum Cahergall Stone Fort,
diese Rundburg so circa 4000 Jahre alt wor.
Waterville war von unserer Reise der westlichste Ort,
warme Würstchen gab es am Meeresstrand dort.
Nun fuhren wir den Coomakesta – Pass,
da oben war ein Sturm – des war fei krass.
In den warmen Bus setzten wir uns nach dem Fotostopp wieder,
trotz fantastischer Landschaft wurden schwer meine Augenlider.
In Sneem hatten wir für einen kleinen Spaziergang Zeit,
zum ersten Mal regnete es und wir kamen nicht weit.
Am Lady´s View gab es sogar einen Hagelschauer,
deshalb war der Stopp nur von kurzer Dauer.
Im Killarney Nationalpark war es romantisch und wild,
hier malte die Natur ein einmaliges Bild:
Faszinierend die verschiedensten Schattierungen von Grün,
dazwischen viele Rhododendren erblühn.
Der Killarney – See war von knorrigen Eichen umgeben.
Heute konnten wir irisches Wetter in allen Facetten erleben.
Kaffee und Kuchen durften wir noch im Trockenen genießen,
unseren Gottesdienst bei einer Ruine tat uns das Wetter verdrießen.
Aber unsere Reiseleiter konnten auch dieses Problem lösen,
da ist eben die Messe in der nahe gelegenen Kirche gewesen.
Die Mesnerin ist flugs gekommen, um das Gotteshaus aufzusperren,
so konnten wir doch das Wort Gottes und den erhebenden Chorgesang hören.
Deshalb sind wir gerne auch wieder bei dieser Reise dabei,
denn diese gute Gemeinschaft kann man nur erleben bei der Bundespolizei.
Das bewährte Team um Hans Zweck und Pfarrer Vogelpohl,
sorgt sich um unser leibliches, geistiges und auch das geistliche Wohl.
Dieses Mal schließe ich den Tag nicht mit Rudis Spruch,
nein, heut ist er aus des Pfarrers Weisheitenbuch.
„Wer denken kann, der kann auch danken!“
Drum tu ich das heut im Namen aller Reisenden aus Bayern und anderen Landen.

7. Tag (Sonntag)

Pünktlich verließen wir am Sonntagmorgen das gastliche Haus,
der Himmel sah Wolken verhangen und regnerisch aus.
Richtung Osten ging jetzt wieder unsere Tour,
in Adare stoppten wir zum Fotografieren nur.
Stroh gedeckte Cottages dort die Straße säumten,
auf der Fahrt nach Cashel manche wieder träumten.
Auf dem mächtigen Felsen standen eine Kapelle, eine Kathedrale und ein Rundturm oben,
die Kelten waren bereits hier und St. Patrick soll gelehrt haben da droben.
Wir hatten an diesem Tag eine längere Strecke zu überwinden,
fruchtbare Landschaften, klare Bäche und nette Orte konnte man finden.
Nach dem Mittagessen verabschiedete Hans unsere drei Reiseleiter,
bis Kilkenny fuhren wir in östlicher Richtung weiter.
Nach der Führung durch das Castle hat uns Rudi endgültig verlassen
und wir flanierten noch eine Zeit lang durch Killkenny`s Gassen.
Auf einem schmalen Sträßchen fuhren wir sodann entlang,
beim Überqueren einer kleinen Brücke wurde manchem bang.
Doch unsere Busfahrer meisterten die schwierige Situation wie immer.
Abends bezogen wir in Wexford im Talbot Hotel unsere Zimmer.
Den Abend haben wir wieder in einem urigen Pub verbracht,
nach dem Genuss eines Irish Whisky schliefen wir gut in der Nacht.
Zum Andenken an Rudi „Ratlos“ unseren irischen Franken,
möchte ich mit seinen Worten den Verantwortlichen danken:
„Hoja, hoja, he,
die Tage in Irland war´n fei ganz, ganz arch schee!“

8. Tag (Montag)

Sehr früh mussten wir am Montagmorgen aufstehn,
denn um 8.00 Uhr sollten wir auf die Fähre gehn.
Dreieinhalb Stunden dauerte die Überfahrt,
vom irischen Wexford zum englischen Fishguard.
Während der Fahrt durch Südwales war der Himmel recht Wolken verhangen.
Bei Cardiff wäre die Besichtigung von Castle Coch auf dem Programm gestanden.
Ein englisches Märchenschloss sollte das sein,
doch für uns wird es ein Traumschloss bleib`n.
Kaffee im Grünen gab es stattdessen
und es war immer noch genug Kuchen da zum Essen.
Abends taten wir in der Hafenstadt Bristol stoppen,
ich muss feststellen: Irland ist nicht zu toppen!

9. Tag (Dienstag)

Am Dienstag - zur bewährten Zeit -
stand unser Bus zur Abfahrt bereit.
Die Zisterzienser hatten in Tintern eine Abtei erbaut,
die Ruinen davon haben wir als erstes angeschaut.
Pfarrer Vogelpohl fungierte als unser Führer dort.
Er berichtete, wie die Mönche lebten vor Jahrhunderten an dem Ort.
Wie die Mönche wollten wir hier singen,
deshalb ließen wir „Großer Gott, wir loben dich“ erklingen.
An Windsor Castle und dem Flughafen Heathrow sind wir vorbei gefahren,
nachmittags wir zur Besichtigung in Leeds Castle waren.
Dort staunten wir, wie man königlich wohnt,
der Besuch dieses Wasserschlosses hat sich gelohnt.
Nach der langweiligen Fahrt auf der Autobahn,
waren wir von dem wunderschönen Garten besonders angetan.
Alois steuerte anschließend Brexleyheath an,
wo wir im Mariott Hotel untergebracht war`n.
Auch dort fühlten wir uns wohl – wie immer.
In der Hotelbar tranken wir noch schöner – unsere Zimmer!

10. Tag (Mittwoch)

Die Koffer waren wieder pünktlich verladen um acht,
der Himmel hat uns mit Abschiedstränen bedacht.
Rechtzeitig kamen wir im Port of Dover an,
wo um 10.45 Uhr die Überfahrt nach Calais begann.
Mit Ingrid hab ich den Vortrag für abends vorbereit`,
so verging wie im Flug auf der Fähre die Zeit.
Die lange Autobahnfahrt bis Aachen begann,
zur Erbauung schauten wir den Santiagofilm an.
Zwischendurch hat es wie aus Eimern gegossen,
den Kaffee und Kuchen haben wir im Trockenen genossen.
Nun saßen wir wieder im Bus,
da machte uns ein Stau Verdruss.
Hans chauffierte uns sicher nach Aachen,
wo wir am Abend die Abschlussfeier machen.
Lustige Begebenheiten – von Ingrid gereimt – trugen wir vor,
den Zuhörern hat`s Spaß gemacht und die Betroffenen nahmen`s mit Humor.
Erika und Hedwig haben einen lustigen Brief vorgelesen,
Ingrid, Elfriede und Fritz sind ein hübsches Trio gewesen.
Fröhlich klang der Abend im Hotel Mercure in Aachen aus,
am Donnerstag mussten wir dann endgültig nach Haus.

11. Tag (Donnerstag)

Am letzten Tag konnten wir frühstücken, erst um acht.
Beim Buffet fanden wir alles, was uns glücklich macht.
Die Kreislaufarznei war gut gekühlt,
deshalb haben wir uns schnell fit gefühlt.
Beim Frühstück haben wir die Fritschens vermisst.
Ja, dass Elfriede das Essen vergisst!?
Die Arme hat in dieser Nacht,
die Zeitumstellung nicht bedacht.
Der Hans, der konnte nicht mehr baden,
alle Koffer waren schon verladen.
Derweil erklärt uns Alois gern,
die Wirkung von Melonenkern.
Die Fronleichnamsprozession ist zwar ins Wasser gefallen,
aber der Gottesdienst im Dom zu Aachen gefiel uns allen.
Dies war wirklich ein würdiger Abschluss unserer Reise!
Die lange Heimfahrt gestaltete jeder auf seine Weise.
Bei der Würstlpause ließ sich Alois erweichen
und tat uns etwas von seinem Cognac reichen.
Bei der Kaffeepause gingen wir wieder hin,
denn da war noch etwas in seiner Flasche drin!
Mir bleibt zum Schluss noch, meinen aufrichtigen Dank zu sagen,
allen Verantwortlichen, die uns so gut betreuten in den elf Tagen.

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